Gesundheitswesen der Zukunft


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Gesundheit

Das Scheitern unseres sogenannten „Gesundheitswesens“ ist derzeit leider nur allzu offensichtlich. Hier wird unfassbar viel Geld für keinerlei Leistung bzw. sogar negative Leistung (Schaden) bezahlt.

Rund 300 Milliarden Euro werden laut Statistischem Bundesamt pro Jahr in Deutschland im „Gesundheitswesen“ ausgegeben – und andererseits auch verdient: 10,5 Prozent des gesamtdeutschen Bruttosozialprodukts bzw. weit über 3.000,- Euro pro Einwohner. Am stärksten wuchsen dabei mit durchschnittlich je vier Prozent über die Jahre hinweg die Ausgaben für Arzneimittel, also die Einnahmen der Pharmaindustrie. 38,5 Milliarden Euro ließen die Deutschen 2008 in Apotheken liegen. 

Die Gretchenfrage lautet nun: Würde man die Ausgaben von 300 Milliarden Euro ein Jahr lang streichen, d.h. alle Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser schließen, was wäre das Ergebnis? Würden sich die Deutschen drastisch dezimieren? Oder würden im Gegenteil gar weniger Menschen versterben? Würde sich die Volksgesundheit verschlechtern oder sogar verbessern?

Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben (belegt durch Erfahrungen in Ländern, wo Streiks im Gesundheitswesen erlaubt sind), dass die Sterberate tendenziell sinken, ohne „Gesundheitsversorgung” also weniger Menschen sterben würden und dass sich die allgemeine Volksgesundheit etwas verbessern würde. Wir Deutschen geben jährlich pro Bürger über 3.000 Euro aus (in einer vierköpfigen Familie sind es im Schnitt über 1.000 Euro pro Monat), damit wir also etwas weniger gesund sind und etwas früher sterben dürfen.

Dasselbe ließe sich natürlich auch von Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten behaupten, doch erstens sind die freiwillig, zweitens billiger und drittens bereiten sie wenigstens kurzfristig Vergnügen.

Die derzeitige Form der pflichtweisen Krankenversicherung hat mittlerweile so ungeheure Blüten (Zustände) hervorgebracht, dass ihre Abnormalität nur noch nachvollzogen werden kann, wenn man die Sache einmal von Grund auf in einen anderen Bereich überträgt. Tun wir das einmal, so dass wir den Gesamtumfang des Schreckens erfassen können:

Vergleich: Pflichtweis Kfz-Reparaturversicherung

Stelle wir uns dazu vor, der Gesetzgeber machte mit Hinweis auf die Erhöhung de allgemeinen Verkehrssicherheit eine Autoreparaturversicherung zur Pflicht Deutsche Autos gehören zwar zu den am besten gewarteten und gepflegten de Welt, trotzdem gäbe es nun zusätzlich zu Haftpflicht- und Kasko-Versicherun eine „Gesundheitsversicherung“. Halbjährliche Rundum-Inspektionen, Ölwechsel neue Scheinwerfer, Lackpflege, Sommer- und Winterreifen – alles würde künfti von der Kasse bezahlt.

Der Beitragssatz beliefe sich je nach KFZ-Klasse anfangs auf etwa 200 - 400 Euro monatlich. Logischerweise würden Autofahrer bald die Einstellung kultivieren,  „i hr Geld wieder haben zu wollen , also das Maximale heraus- bzw. zurückzuholen. Jedermann ließe auf Teufel komm` raus seinen Wagen reparieren,  die Versicherung zahlt´s ja !

Binne Jahresfrist hätte sich die Zahl der Kfz-Werkstätten verdreifacht und Elter würden ihren Sprösslingen predigen: „Junge, wenn aus dir mal 'was werden soll lerne Mechaniker!“ Eben das haben Eltern meiner Generation ihren Kindern gern erzählt: „Junge, werde Zahnarzt, da kommt das Geld von ganz alleine!“ Un tatsächlich besaß der Zahnarzt meiner Jugendtage eine Villa mit Hallenbad, ei Motorboot am Bodensee, einen fetten Amischlitten, Zweitwagen etc. Eigentlic seltsam, denn was unterscheidet einen Zahnarzt groß von einem Kfz-Mechaniker?

Nac Einführung der Kfz-Pflichtreparaturversicherung nicht mehr viel, denn bald gäb es auch für Kfz-Mechaniker (a) Studienzwang und (b) Numerus clausus*, obwoh das für heutige Ohren lächerlich klingt. Wie sollte man der Flut der Bewerbe sonst Herr werden?

Trot strenger Beschränkungen litten wir schnell an einer Kfz-Werkstätten-Schwemme Und obwohl Kfz-Halter ihre Blechbüchsen bei jeder Kleinigkeit zur Werkstat brächten, gäbe es bald mehr Werkstätten als Reparaturbedarf. Was würde dahe als nächstes geschehen?

Di Werkstätten würden dazu übergehen, die „Kundenbindung zu erhöhen“, sprich, s zu „reparieren“, dass der Kunde bald wieder auf der Matte steht. Die Herstelle würden natürlich nachziehen und ihre Qualitätsbestimmungen für den deutsche Markt lockern, nicht nur der deutlichen Kosteneinsparungen wegen, sondern auch weil sie von mächtigen Werkstätten-Lobbys freundliche Zuwendungen erhielten.

Zude würden Automobile zunehmend komplizierter, immer mehr unnütze Technik un entbehrliche Elektronik würde verbaut, Hauptsache viel, was schnell kaput gehen kann, am besten kombiniert mit einer Wegfahrsperre, damit der Kunde di Vertragswerkstatt aufsuchen muss. Kurzum: Jeder würde danach trachten, de Gold-esel so kräftig zu melken, wie er könnte – frei nach Eugen Roths Reim übe das Gesundheitswesen: „Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) Die Gesundheit (b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen Beidem in de Schwebe“.


Kenne Sie den Witz, wo der frisch Studierte zum ersten Mal die Urlaubsvertretung i der väterlichen Praxis übernimmt? „Und, wie lief's?“, fragt Papa nach seine Rückkehr – „Prima!“ meint Junior: „Stell Dir vor, den Rheumapatienten, den D seit 20 Jahren ergebnislos zu heilen versucht hast.“ – „Was ist mit ihm?“ „Den habe ich in drei Wochen heilen können!“ – „Bist Du verrückt?“, schreit d der Vater: „Der hat Dein Studium finanziert!“ Mit de Pflichtreparaturversicherung würden solchen Verhältnissen, Lug, Täuschung un Abzocke auch in der Kfz-Branche Tür und Tor sperrangelweit geöffnet.

Dami wäre jedoch noch nicht das Ende erreicht, denn bald brächten Hobby-Bastler private Kfz-Kenner, die in ihren Garagen Autos wirklich wieder in Schuss bringen den Goldesel in Gefahr. Was also tun?

Ei Standesschutz muss her: Niemand ohne amtliche Bestallung darf fortan mehr Auto reparieren! Die Presse liefert dabei gerne Flankenschutz, denn schließlic gehören Werkstätten inzwischen zu den besten Anzeigenkunden. So werden privat Garagen-Bastler in den Massenmedien als dubiose Scharlatane, inkompetent Quacksalber, gemeine Trickbetrüger und rücksichtslose Abzocker verschrien, di sich am Leid der Autos und ihrer Halter bereichern. Die Wahrscheinlichkei stünde ob der zu verhüllenden Schandtaten in Kfz-Reparaturkreisen bei 10 Prozent, dass es nicht lange dauern würde, bis Kfz-Handwerker tatsächlic anfingen, Latein zu sprechen, komplizierte Befunde auszustellen und Autos vo einem Spezialisten zum anderen zu überweisen.

Bal hätte die Kfz-Lobby so viel Geld angehäuft, dass die hohen Herrschafte Einfluss auf die Schul- und Universitätslehrpläne nehmen würden, um zu Sicherung des Goldesels Falschinformation in die Ausbildung einfließen z lassen. Auch wären genügend Mittel vorhanden, um PR-Agenturen zu beauftragen die die redaktionelle Arbeit der Medien im Sinne der Kfz-Lobby beeinflusse (die Pharmaindustrie hatte jahrzehntelang das sauberste Image.)

Di fatalste Auswirkung des Ganzen wäre aber folgende: Während die Menschen sic heute hingebungsvoll um ihr liebstes Spielzeug kümmern, es pflegen und warte und sie sich für ihren Besitz verantwortlich fühlen, würde diese Tugend nac Einführung der Pflichtversicherung der Einstellung weichen: Wozu soll ich mic selbst darum kümmern, wenn ich Versicherung berappen muss? Wenn etwas nich funktioniert, ab damit in die Werkstatt! Wozu mich abrackern, mich am Samsta selbst unters Auto legen und mir die Hände schmutzig machen? Wozu auf mein Fahrweise achten? Wozu Super-Plus tanken, wenn E-10 billiger ist? 

Eine derartige Pflichtversicherung führte also unmittelbar zu den Zuständen, die heute im Gesundheitswesen gang und gäbe sind. Kaum einer kümmert sich mehr selbst um seine Gesundheit, mag Bücher lesen, auf den geliebten Schweinebraten und das Bier verzichten oder gar im Bioladen einkaufen. „Vielleicht noch etwa Grünzeug essen? Spinnst du? Wozu? Wenn ich krank bin, geh' ich zum Arzt – und überhaupt: was bitteschön hat Schweinebraten mit Arteriosklerose zu tun? Du bist mir vielleicht ein Spinner!?!“

Durch eine Pflichtversicherung nimmt man Individuen die Eigenverantwortung. Man bedient sich der menschlichen Bequemlichkeit, um Wissen und Fähigkeit, Initiative, Moral und Motivation zu mindern. Menschen werden dadurch behäbig, dekadent und unfähig.

Die sinkende Eigenverantwortung der Konsumenten einerseits sowie die Gier der Dienstleister andererseits setzen dann einen sich beschleunigenden Schröpfungsprozess des Goldesels in Gang. Derselbe aber vermag schon längst keine Dukaten mehr auszuspucken, sondern nur ein schmerzverzerrtes Röcheln von sich zu geben. Es muss also eine Beitragserhöhung her. Das geht so weiter, bis die Beiträge irgendwann keiner mehr bezahlen kann. Der Gesetzgeber muss dann nachbessern, regulieren, reformieren, bis eines Tages ein einziges riesiges Chaos herrscht.

In der gesetzlichen Krankenversicherung betrug der Höchstbeitrag (!) in den 1960er Jahren 50,- Deutsche Mark. Derselbe stieg kontinuierlich an bis auf heute (2012) 592,- Euro. Und was erhält derjenige, der 592,- monatlich bezahlt? ... .... ... Z.B. Zahnfüllungen aus Amalgam, die seine Gesundheit ruinieren.

Ein Kilo Brot kostete 1960 etwa eine D-Mark. Wären Brot, Benzin und die Halbliterfalsche Bier derselben Preisentwicklung unterworfen gewesen wie die Krankenversicherung, würde das Brot heute 12,- Euro, der Liter Benzin etwa 9,- Euro und ein Kasten Bier (20 Flaschen) etwa 180,- Euro kosten. Bei so einem Bierpreis würde das Volk Amok laufen, warum nicht bei der Krankenversicherung?

Ic gehe hier nur deshalb derart ins Detail, um zu verdeutlichen, dass die Abhilf für das Problem des Pflichtversicherungswesens nicht im Bereich einer Refor liegen kann, denn nicht einzelne Faktoren des Systems sind das Problem, sonder das System als solches, wie nun hoffentlich ersichtlich wurde. 

Da bedeutet nicht, dass man den Grundgedanken des Versicherungswesens abschaffe müsste („einer für alle, alle für einen“), aber dass es für das Problem des Gesundheitswesens nur eine mögliche Lösung geben kann: Die Pflicht muss weg Versicherung muss Privatsache sein. Dass es alternative Modelle gibt, welch die Eigenverantwortung des Einzelnen nicht mindern, sondern stärken un gleichzeitig mit einem Bruchteil der Beiträge über mehrere Jahrzehnte hinwe bestens funktionierten, wird in diesem Zusammenhang öfter mal verschwiegen Mein Gesundheitssystem der Zukunft braucht daher nicht erst erfunden zu werden denn es existiert bereits in Form von sog. „Artabana“ Solidargemeinschaften die ich nachfolgend vorstelle. In ihnen zeigt sich ein Grundprinzip, das sei 25 Jahren erfolgreich in der Praxis funktioniert, so dass nach diesem Vorbil weitere Modelle entstehen können:  

Das Artabana-Modell

De Grundgedanke jeder Versicherung ist, dass der Einzelne die Gruppe stärkt un die Gruppe in der Not für den Einzelnen da ist. Den Dreh- und Angelpunkt bilde dabei ein Finanzfonds, in den jedes Mitglied etwas einbringt und im Bedarfsfal etwas zurückerhält – während Überschüsse dazu verwendet werden, Vermögen z bilden, mit dem Schicksalsschläge einzelner finanziell abgefangen werde können.

Di beiden Hauptprobleme des heutigen Systems sind, dass 1. di Solidargemeinschaften (die Mitgliederzahlen der einzelnen Gesellschaften) vie zu groß sind, und 2. das System kaum wirksamen Schutz gegen Missbrauch bietet.

De Punkt, wo eine Solidargemeinschaft ihre Funktionsfähigkeit verliert, is erreicht, wenn dem individuellen Mitglied das Gefühl für die Gruppe abhandenkomm und die Gruppe zu einer anonymen „Masse der Beitragszahler“ mutiert, in de sich das Mitglied nur noch als Antragsteller oder Leistungsinanspruchnehme sieht – und, nur konsequent, das Bedürfnis verspürt, das Maximum seine eingebrachten Beiträge wieder „herauszuholen“.

De Artabana-Gedanke schafft hier Abhilfe, indem wieder Solidargemeinschafte übersichtlicher Größenordnung etabliert werden. Artabana fördert di Eigenverantwortung und kommt so mit minimalem Regelwerk und einem Bruchteil a Finanzaufwendungen zurecht. Anstelle bloßer finanzieller Unterstützung steh hier wieder der Wunsch, seinem Mitmenschen zu helfen, im Vordergrund!

Zu Konzeptveranschaulichung nehmen wir an, in einem Vierfamilienhaus würden di Familien Maier, Müller, Schulz und Schmidt nicht nur unter einem Dach wohnen sondern auch ihre Krankheitsabsicherung (unabhängig von gesetzlicher Regelung in eigene Hände nehmen. Sie mögen sich, vertrauen einander und haben ähnlich Ideen bezüglich Gesundheitsvorsorge und Therapie.

Jed Familie gibt 500,- Euro monatlich in einen Fonds. Einmal im Quartal tagt de Familienrat, um sich abzustimmen. Man kommt überein, dass jede Familie über di Hälfte ihrer Einzahlungen ohne Rücksprache verfügen darf und die jeweils ander Hälfte in einen Gemeinschaftstopf fließt, über dessen Verwendung di Gemeinschaft abstimmt (die Hälfte von 500,- = 250,- Euro x 12 Monate = 3.00 Euro pro Jahr x 4 Familien = € 12.000). Diese 12.000 Euro jährlich werden dan nachhaltig und fair angelegt und dienen der Absicherung potentielle Großschadensfälle.

Währen die herkömmliche Krankenversicherung dazu einlädt, Gelder abzuziehen, würde be einer privaten Solidargemeinschaft das Gegenteil geschehen, d.h. jeder würd sich möglichst effizient um seine Gesundheit kümmern, allein um sich di Peinlichkeit zu ersparen, den Gemeinschaftstopf in Anspruch nehmen z müssen.  Falls niemand de Gemeinschaftstopf in Anspruch nähme, summierten sich darin in 20 Jahren (mi Anlagegewinnen) an die € 400.000.

Wen jedoch keine zusätzliche Absicherung besteht und Familienvater Schulz nac einem schweren Verkehrsunfall beispielsweise monatelang auf der Intensivstatio liegen und viele Male operiert werden muss, gefolgt von aufwendige Reha-Maßnahmen und Arbeitsunfähigkeit – wären die Rücklagen aller Familie dennoch bald restlos aufgebraucht und das finanzielle Fiasko würde drohen ode eintreten, das man ja eigentlich hatte vermeiden wollen!  


Weite wir das Konzept also aus und sagen, dass nicht nur vier Familien dieses Prinzi anwenden, sondern 1000! Innerhalb eines Jahres befänden sich dann nicht nu Tausende, sondern Millionen im Topf. Die Gemeinschaft könnte in diesem Fal beratschlagen, ob der Fonds die Ausgaben für Familienvater Schulz übernehme sollte.

Nu stellen wir uns vor, alle Dörfer der Region, alle Regionen in Deutschland usw würden so verfahren. Dies bringt uns zu einem Konzept, das seit eine Vierteljahrhundert mit bestem Erfolg in der Praxis funktioniert: da Artabana-Konzept! Es wurde 1987 in der Schweiz initiiert und gelangte 199 durch Paulus Johannes Lehmann (Autor von „Gesundheitskasse statt Krankenkasse“ nach Deutschland. Benannt wurde Artabana nach dem „vierten König aus de Morgenland“, dem Weisen Artaban, der gemäß einer Erzählung von Henry van Dyk (amerikanischer Schriftsteller, 1852-1933) das Morgenland nie erreichte, wei er sich unterwegs Notleidenden widmete.

Klein Gruppen von Menschen (10 – 60 Personen) schließen sich zu eine Artabana-Gemeinschaft zusammen (die Zugehörigkeit befreit heutzutage leide noch nicht von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht). Sobald di Gruppenzahl 60 übersteigt, teilt sich die Gruppe in zwei einzelne.

S gibt es inzwischen Hunderte Artabana-Gemeinschaften – in fast alle deutschsprachigen Postleitbereichen. Dort sind Menschen willkommen, die fü ihre Gesundheit selbst Verantwortung tragen, und für die es ebenso wichtig ist helfen zu können, wie Hilfe zu erhalten. Artabana wird im Gegensatz zu herkömmlichen Versicherung nämlich vom Gedanken des Gebens getragen.

De individuelle monatliche Beitrag wird von der Gemeinschaft dabei auf Vorschla des Mitglieds festgesetzt. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt dass die Hälfte des Beitrags einer herkömmlichen Versicherung ausreicht. Da Mitglied kann den Beitrag auf jährlicher Basis neu festsetzen.

6 Prozent der Einlagen gehen dabei in den persönlichen Fonds, auf den vo Mitglied ohne Rücksprache zugegriffen werden kann. 20 Prozent werden in de Fonds der regionalen Artabana-Gruppe einbezahlt, und weitere 20 Prozent werde an den deutschen Gesamtfonds transferiert (siehe Grafik).

I Krankheitsfall erhält das Gruppenmitglied nach Vorlage der Rechnung Leistunge bis zur Höhe seines persönlichen Gesundheitsfonds (60 Prozent seiner Einlage pro Kalenderjahr). Ist der persönliche Fonds erschöpft, kann ein Antrag au Mittel aus dem lokalen Fonds gestellt werden. Ein Rechtsanspruch besteh allerdings nicht, wie Anspruchsdenken generell bei Artabana unangebracht ist In großen Schadensfällen kann beim Artabana Deutschland Gesamt- bzw Nothilfefonds angefragt werden oder sogar beim Dachverband in der Schweiz.

Di Selbstverantwortung im Umgang mit der eigenen Gesundheit führte dazu, dass i der 25-jährigen Geschichte von Artabana noch kein Erstattungsantrag abgelehn wurde.

Hie finden sich also mündige Menschen aus persönlicher, freier Entscheidung herau in einer Gemeinschaft zusammen, um füreinander da zu sein. Die Gemeinschaf achtet die individuelle Andersartigkeit und Souveränität jedes Einzelnen un schützt seine Privatsphäre, was auch die Betrachtung der Krankheit miteinschließt jeder erkrankt individuell und benötigt seinen eigenen Weg zur Gesundung. Di Gemeinschaft unterlässt es daher, ungebetene Ratschläge für di Erkrankungssituation des Einzelnen zu geben! Hieraus ergibt sich auch zwingen der oberste Grundsatz absoluter Therapiefreiheit. Jeder hat seinen eigene Erkenntnisweg zu gehen! An der Respektierung der Verschiedenartigkeit de Auffassung lässt sich soziales Miteinander üben.

Bei Arzt oder Heilpraktiker sind Artabana-Mitglieder Selbstzahler. Ärzte sind auc Selbstzahlern gegenüber gesetzlich verpflichtet, im Notfall unverzügliche Hilf zu leisten.

Artaban bemüht sich darum, als alternative Krankenversicherung voll anerkannt z werden. Sobald das gelingt (und es gelingt umso schneller, je mehr Menschen da Konzept unterstützen), ist dies ein Meilenstein im Gesundheitswesen. Daher is eine Beteiligung bei Artabana (neben der vorhandenen Versicherung) heute scho uneingeschränkt anzuraten!

Mei Gesundheitssystem der Zukunft funktioniert nach diesem Prinzip der kleinen Solidargemeinschaften die sich selbstverwaltend und eigenverantwortlich zu größeren Strukture zusammenschließen. Sobald sich das Konzept allgemein durchsetzt und frei Heilmittel- sowie Therapiewahl zu einer Realität geworden sind, wird der Mark zeigen, welche Heilmittel und Verfahren die Menschen tatsächlic bevorzugen.  Sanfte und natürlich Methoden werden dann die Oberhand über eine sterile, kalte Chemie- un Apparatemedizin gewinnen. Welche Therapie die besten Ergebnisse bringen, wir sich im Gesundheitssystem der Zukunft, das dem Artabana-Konzept folgt, dan zeigen.

Nachsatz

Nu wissen Sie, wie mein Ausbildungs-, Geld- und Gesundheitssystem aussehen wird Die von mir bevorzugten Systeme sind zuvorderst menschlich, ergebnisorientiert ehrlich, nachhaltig, aber doch so strukturiert, dass sie auch wirtschaftlic funktionieren. Sie vermitteln ehrlichen Menschen Chancen auf – auc wirtschaftlichen – Erfolg. Gleichzeitig lassen sie Schmarotzer glücklos.

E interessiert mich sehr, über welche praktischen Erfahrungen Sie in de genannten Bereichen verfügen, und es freut mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mi alternativen, besseren Systemen mit mir teilen möchten. Bitte schreiben Sie a die Adresse des Verlags. Erfahrungen und Konzepte zu besseren Modellen un Systemen möchte ich später zu einem Buch zusammenfassen, das dann al einleitendes Werk der Reihe Lebensinseln dienen soll.

Di Depeschenserie „2012“ wird sich über das Jahr hinweg fortsetzen und weiter Bereiche abhandeln wie: Klima- und Umweltschutz; Landwirtschaft, Gentechnik un Vegetarismus; Politik, Militär und Polizei; Kultur, Gesellschaft, Religion Technologie und Fortschritt sowie Transport und Verkehr.

Ic freue mich sehr darauf, auch zu diesen Themenbereichen vorab Anregungen un Zuschriften von Ihnen zu erhalten.

Michae Kent

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Von am 16.02.2022


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