Neue Konzepte

Aus dem Editorial von Depesche 01+02/2025

Hallo, lieber Freund! Lieber Leser! 


Zuerst einmal ein herzliches und liebevolles Willkommen im neuen Jahr 2025, für das ich Dir alles erdenklich Gute wünsche! 



Jahresauftakt


Das neue Jahr begann ja mit ein paar recht erstaunlichen Paukenschlägen und Ereignissen, denen ich früher möglicherweise sogar eigene Depeschen gewidmet hätte. Genau genommen ging es ja schon Ende des letzten Jahres los ... beispielsweise als der US-Milliardär Elon Musk in der „Welt am Sonntag“ die AfD als „letzten Funken Hoffnung für dieses Land“ bezeichnete. Gleich am 9. Januar fand dann das öffentliche Live-Telefonat von Musk mit Alice Weidel auf „X“ (Twitter) statt.


Ich wollte mir das nicht entgehen lassen und habe live zugehört. Falls Du nicht dabei warst, hast Du nichts wirklich Weltbewegendes versäumt. Ich fand es ehrlich gesagt recht wenig spektakulär, teilweise sogar ein bisschen zum Fremdschämen, will heißen: Man hätte diese Chance durchaus besser nutzen können, beispielsweise durch gründlichere Vorbereitung, denn alles wirkte doch recht improvisiert. Aber das ist nur meine Meinung und auch nicht der wesentliche Punkt. Tatsächlich spektakulär war nämlich, dass dieses Gespräch überhaupt in dieser Weise stattfinden konnte – also auf einem völlig neuen Kommunikationskanal, vorbei an den gleichgeschalteten Einheitsmedien. Das war die echte Sensation dabei – und eben das machte die Medien natürlich eifersüchtig, weshalb sie dann auch exzessiv spotteten. 


Am vehementesten regten sie sich darüber auf, dass Weidel im Gespräch mit Musk darauf herumritt, dass Hitler kein Rechter, sondern ein Linker, ein Sozialist usw. gewesen sei. Nun, man kann über diese Streitfrage sicherlich stundenlang diskutieren – ich sage nur „...sozialis-tische Arbeiterpartei“ ... wie viel mehr „links“ kann man im Parteinamen unterbringen? Hitler selbst sagte: „Ich bin Sozialist“, ein Leitspruch der Hitler-Jugend lautete: „Der Feind steht rechts“ und Josef Goebbels schrieb in der Gauzeitung der Berliner NSDAP Der Angriff: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“ Hört, hört! 


Nun gut, links, rechts – was soll’s? Ist doch eigentlich piep-egal, sollte man meinen, oder? Das sind ja nur Worthülsen. Ursprünglich orientierten sich diese Zuweisungen an der Sitzordnung im Parlament. Die bürgerlichen Parteien saßen da tendenziell rechts und die Arbeiterparteien tendenziell links. So kamen diese Zuordnungen einst zustande. Also, warum sich darüber aufregen, ob die Nationalsozialisten nun links oder rechts waren? Was spielt das für eine Rolle? Für den einfachen Bürger sicherlich keine. Nicht aber für die Erzeuger der sog. öffentlichen Meinung. Man sollte in diesem Zusammenhang nämlich wissen, dass die Manipulation der Bevölkerung viel weniger durch Worte, Behauptungen, Lügen, Halbwahrheiten, dauernde Wiederholungen usw. bewerkstelligt wird, als vielmehr durch Assoziationen und Emotionen. 



Paukenschläge 


Als kleine Sensation darf bewertet werden, dass Trump direkt nach Amtsantritt den Austritt der USA aus der WHO ankündigte. Die USA waren nach den Stiftungen / Organisationen von Bill Gates der größte Sponsor dieser dubiosen „Gesundheitsvereinigung“ WHO. Italien sprang gleich auf den Zug auf und kündigte dasselbe an. 


Ebenfalls eine Sensation war die reumütige Entschuldigung des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg für seine vergangene Zensur durch „Faktenchecker“ auf seinem sozialen Netzwerk. Der Milliardär versprach, die Faktenchecker abzuschaffen und künftig Zensurmaßnahmen auszuschließen. Der Mann scheint es ernst zu meinen, ich habe seither keck Beiträge auf Facebook geteilt, für die ich früher gesperrt worden wäre.


Ebenfalls bemerkenswert war Trumps Dekret zur Offenlegung der Geheimakten über die Ermordung von John F. Kennedy und dessen Bruder Robert. Wir dürfen gespannt sein, was dabei herauskommen wird.  


Kaum minder befreiend empfand ich Trumps Ankündigung, dem Gender-Irrsinn ein Ende zu setzen. „Es wird keine Männer als Transfrauen im Frauensport geben“, verkündete er und ergänzte: „Es gibt nur zwei Geschlechter: Mann und Frau!“  


Nun, ich will hier keinesfalls Trump als großen Retter oder Messias darstellen, ich mache lediglich darauf aufmerksam, dass sich aktuell gewisse Dinge ändern. Trump hat in den ersten Tagen nach seiner Amtseinführung noch zahllose weitere Verordnungen erlassen und Änderungen eingeläutet, wie etwa die Abschiebung von illegalen schwerstkriminellen Kolumbianern zurück nach Kolumbien (eine Sache, von der ja hierzulande behauptet wird, sie sei unmöglich), einige von Trumps Aktivitäten sind allerdings alles andere als gut. So traf er sich z.B. mit Bill Gates. Letzterer wurde anschließend im Fernsehen interviewt und war ganz glücklich. Man habe sich drei Stunden lang angeregt unterhalten. Kurz darauf gab Trump grünes Licht für die Schnellzulassung neuer mRNA-Impfstoffe gegen Krebs. Der reine Wahnsinn. Ich sehe die Sache also differenziert. 


Meine Wertung der aktuellen Sachlage ist Folgende: Das Bewusstsein der Bevölkerung hat sich geringfügig erhöht. Den Gesetzen des Lebens zufolge darf sich die Bevölkerung daher nun geringfügig bessere Politiker gestatten. Verstehst Du? Ein eigenwichtiger Businessman ist ein klein wenig besser als eine debile Psychopathenmarionette. Die Dinge ändern sich nicht schnell, sondern ganz langsam – parallel zur Bewusstseinsentwicklung jedes Einzelnen.   



Schwarz-Weiß-Denken


Viele machen den Fehler, dass sie Menschen und Dinge schwarz-weiß beurteilen, das heißt: Für die einen ist Trump der leuchtende Retter, für die anderen Satan. Doch das ist nicht die Art und Weise, wie ich Menschen sehe, ich messe sie nicht daran, was oder wo sie derzeit sind, sondern anhand der Richtung, in die sie sich bewegen. Bewegt sich jemand, wenn auch geringfügig, zu mehr Bewusstsein, mehr Wahrheit, mehr Freiheit, dann werte ich dies als gut. 


Das Leben ist eine unendlichwertige Abstufung von Grautönen. Die entscheidende Frage ist: Wird das „Grau“ heller oder dunkler? Mehr zum Thema findet sich in meinem Artikel über Schwarz-weiß-Denken in Depesche 06+07/2010. Nun aber zu den Inhalten des heutigen Hefts.

Permakultur/Lebenskultur 

Permakultur halten die meisten ja für eine Sammlung nachhaltiger Methoden des Anbaus, für eine Form der Landwirtschaft. Dass es bei der Permakultur aber keinesfalls „nur“ um den richtigen Anbau von Lebensmitteln, gesunden Boden beziehungsweise um Landwirtschaft geht, sondern um weitaus, weitaus mehr, dass sie also auch Lösungen in anderen Lebensbereichen bereitstellt wie etwa in der Architektur, beim Bauen, bei der alternativen Energiegewinnung, in Sachen Technologie oder bei Kooperationen und Gemeinschaften – das lehrt uns der heutige Hauptartikel von Hannelore Zech ab Seite 9. 

Hannelore bietet auch 2025 wieder sehr vielfältige und interessante Workshops und Seminare an. Mehr dazu HIER

In diesem Zusammenhang ist übrigens im KOPP-Verlag gerade dieser Tage auch ein neues Buch erschienen: „Kühe retten den Planeten – und andere erstaunliche Möglichkeiten, um den Boden zu sanieren und die Erde zu heilen“. Ich habe es noch nicht gelesen, nur mal schnell reingeschaut. Aber es scheint genau jene Erkenntnisse zu vertiefen, die wir auch in unserem Themenheft „Lösung der Menschheitsprobleme“ im Zusammenhang mit der Wüstenbegrünung präsentierten. Es sind nicht die „Methanausdünstungen der Kühe“, die das Klima ruinieren, wie die Propaganda tönt, sondern im Gegenteil: Ohne den Dung artgerecht gehaltener Tiere stirbt der Boden, verkümmert, erodiert – was dann das Klima viel nachhaltiger schädigt. Was solche Falschinformationen über die angeblich „klimaschädliche Tierhaltung“ anrichten können, sehen wir beispielsweise an folgender Meldung: In Zürich wird aktuell ein Gesetz diskutiert, das jedem Bürger pro Woche nur noch den Genuss von 330 Gramm Fleisch gestatten soll. Begründung: Klimawandel. 

Natürlich ist eine weitgehend vegetarische/vegane Ernährung zu befürworten ... sofern sie freiwillig ist. Dass vegane Ernährung sogar köstlicher, abwechslungsreicher und phantasievoller sein kann als die meiste Fleischkost, haben frühere Autoren in der Depesche ja schon ausführlich dargestellt. Wie etwa Mäggi Kokta aus dem österreichischen Burgenland, einst auch bekannt als „Veggie Mäggi“.

Mäggi macht viele spannende Dinge in ihrem Leben. Beispielsweise hat sie sich vor einiger Zeit ein Strohballenhaus gebaut, was ja hervorragend zu unserem heutigen Hauptartikel von Hannelore Zech ab Seite 9 passt. Außerdem ist Mäggi in einem Verein engagiert und sie will künftig ab und zu wieder mal leckere vegane Rezepte in der Depesche vorstellen, wie heute etwa auf Seite 8. Hier erfährst Du mehr über Mäggi:

Verein „erdlebendig“: erdlebendig.at

Telegram: t.me/vereinerdlebendig

Facebook:  facebook.com/veggi.maeggi

YouTube: „Mäggi Kokta, Veggi Mäggi“   


Neues Buch 

Apropos Buchneuerscheinungen: Unser Buch „Revolutionäre Heilmethoden der Zukunft“ befindet sich jetzt tatsächlich in der Druckerei und soll bald ausgeliefert werden. Der schreibwütige Horst Mehler hat in der Zwischenzeit gleich noch ein weiteres Buch geschrieben und herausgebracht (an dem er allerdings schon Anfang letzten Jahres gearbeitet hatte): „Außerirdische Besucher im alten Ägypten“. Er geht darin der Frage nach, ob denn nicht jene sagenumwobenen Göttergestalten wie etwa Thot, der angeblich 3.000 Jahre lang regierte, und viele andere, nicht vielleicht außerirdische Besucher waren mit überlegenen Technologien. Eine Kurzbeschreibung des Buches auf der vorigen Seite – und das erste, superspannende Kapitel des Buches (wie immer bei Horst) im Heft ab Seite 21.   


Der Ritter-Kodex 

Der letzte Hauptartikel im Heft ab Seite 27 schließlich behandelt eine weitere Tugend des Ritter-Kodex, die Beständigkeit. 


Neuer Sammelband 2024

Aktuell arbeite ich an der Fertigstellung des Jahrgangssammelbandes (JSB) 2024. Er geht Mitte Februar in die Druckerei. Mehr dazu auf Seite 31. Auch der JSB 2008 wird bald darauf erscheinen. Die Jahrgänge 2007 und sogar 2006 sind aktuell in Arbeit, wie ebenfalls die Vervollständigung des ersten Jahrgangs 2001. Das heißt: Eine vollständige Depeschensammlung rückt nun wirklich in greifbare Nähe. Es tut sich ‘was im „Staate Dänemark“! Nun wünsche ich Dir viel Freude bei der Lektüre, alles Gute ... und bis bald,  Michael 

Spende per Banküberweisung an

mehr wissen, besser leben e.V.

GLS Gemeinschaftsbank

IBAN: DE56 4306 0967 1248 8816 00

Verwendungszweck: „Spende“

1 €
2 €
5 €
Jetzt Spenden
 

Von am 17.02.2025


Administrator

cookie

Wir verwenden Cookies

Cookies sind kleine Datenpakete, die unsere Webseite auf Ihrem Computer speichert. Die meisten davon sind notwendig, damit die Seite funktioniert.

Ein paar Cookies setzen wir ein, um analysieren zu können wie viele Besucher unsere Seite hat und für was sich die Besucher unserer Seite am meisten interessieren. Diese anonymen Daten werden an andere Firmen übermittelt, um dort gezählt und analysiert zu werden. Für diese Cookies möchten wir sie um Ihre Zustimmung bitten.

Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten findet durch Google statt.
Mehr erfahren: Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen

ANALYSE- UND MARKETING-COOKIES ZUSTIMMEN
Nur notwendige Cookies