Vier Arten von Journalismus


Depesche

Massen-Medien-Manipulation

Aufklärung

www.123rf.com

Vier Arten von Journalismus


Haben Sie manchmal auch das Gefühl, dass die gängigen Medien am Wesentlichen vorbeiberichten? Dass also Wichtiges verschwiegen, Gutes „vergessen“, Schlimmes aufgebauscht und Nebensächliches übertrieben wird? Und kennen Sie das Phänomen, dass einen knallhart ehrlicher Enthüllungsjournalismus oft mit einem Gefühl der Ohnmacht zurücklässt?

Wir sind – nicht nur durch die Massenmedien, sondern auch durch die alternative Berichterstattung im Internet – umgeben von bisher nur drei verschiedenen Arten von sog. „Journalismus“.

1. Gekaufter Journalismus (Erzeugung falscher Hoffnungen). Hier gibt es zwar zeitweise positiv Klingendes, das sich bei genauerem Hinsehen aber als bezahlter „Konservenjournalismus“ herausstellt. Es handelt sich dabei um von Unternehmen durch PR-Agenturen vorgefertigte Artikel, die von den Redaktionen weitgehend ungeprüft übernommen werden – quasi als Gefälligkeit für die zahlende Anzeigenkundschaft. Da geht es z.B. um „die Wunder der Krebsmedizin“, um die „Heilung beim Zappelphilipp-Syndrom“ (mit Tabletten) usw. oder auch um aktuelle Themen, wo fast alle seltsamerweise auf beinahe völlig identische Weise berichten.

2. Schreckensjournalismus (falsche Berichte zur Angsterzeugung und Manipulation). Dies ist der alltägliche Medienjournalismus, der durch Skandale, Kritik, übertriebene Sensationsmeldungen, Verzerrungen, Sex, Konflikte, Tratsch usw. um Auflage buhlt. Hier wird Belangloses zu Schrecklichem hochstilisiert, Beruhigendes ausgespart usw.

3. Knallharter Enthüllungsjournalismus (zumeist Wahres, das aber demotiviert). Hier wird zwar oft nach bestem Wissen und Gewissen enthüllt, Verschwiegenes ans Tageslicht gezerrt, es werden Missstände aufgezeigt und angeprangert, doch der Leser bleibt zumeist völlig schockiert und demotiviert, wenn nicht sogar apathisch zurück.

Was bisher fehlte, war also eine vierte Art von Journalismus, also ein Journalismus, der frei von Sensationsmache nach bestem Wissen und Gewissen ehrlich berichtet, gleichzeitig aber Mut macht, Hoffnung schenkt sowie funktionierende Lösungen und Alternativen nennt. Ein Journalismus, der den Leser motiviert, Wege aufzeigt, vorbildliche Projekte und aktive Mitmenschen vorstellt. Das ist der Weg, um den wir uns seit über 20 Jahren in der Depesche bemühen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer kleinen Spende!

Dieses Spendenformular erlaubt nur gerade Zahlen

Jetzt Spenden

Von am 18.05.2022


Administrator

Jetzt Teilen!